NEUARBEITEN https://www.neuarbeiten.de Ihre moderne Arbeitsplattform Thu, 15 Mar 2018 08:51:01 +0000 de-DE hourly 1 Das war mein Sharepoint Saturday Northern Germany 2018 https://www.neuarbeiten.de/blog/sharepoint-saturday-2018/ https://www.neuarbeiten.de/blog/sharepoint-saturday-2018/#respond Tue, 06 Mar 2018 08:27:18 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=25122 Vom ersten Sharepoint Saturday in Bremen gibt es viel zu berichten. Microsoft Graph, News vom SharePoint Engineering Team und Best Practices für Office 365 Groups sowie Azure Security  – ich habe Ihnen mit meinem Blog-Beitrag da mal was vorbereitet. Here we go:  Microsoft-Graph: Nie gehört? Dann wird es Zeit! Besonders interessant fand ich auf dem […]

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Vom ersten Sharepoint Saturday in Bremen gibt es viel zu berichten. Microsoft Graph, News vom SharePoint Engineering Team und Best Practices für Office 365 Groups sowie Azure Security  – ich habe Ihnen mit meinem Blog-Beitrag da mal was vorbereitet. Here we go: 

Microsoft-Graph: Nie gehört? Dann wird es Zeit!

Besonders interessant fand ich auf dem Sharepoint Saturday die Neuigkeiten rund um Microsoft Graph. Wenn Sie die Plattform noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung: Bei Microsoft Graph handelt sich um eine Technologie, die innerhalb der kompletten Cloud-Infrastruktur von Microsoft aktiv ist. Sie dient dazu, jegliche Arten von Informationen sinnvoll in einem Netzwerk zu verknüpfen.

Bild: Dieses Diagramm soll Ihnen einen kleinen Eindruck vermittelt, welche Ressourcen der Microsoft Graph miteinander verknüpft.

Egal, woher die Informationen in der Cloud kommen, ob SharePoint Online, Azure AD, Microsoft Teams, Exchange Online, Skype 4 Business oder Microsoft Intune – um nur einige wenige Beispiele zu nennen –, alles wird über Microsoft Graph verknüpft. „Warum sollte mich das interessieren“, denken Sie jetzt vielleicht. Nun, ganz einfach: Weil Microsoft-Graph fortan DIE API-Schnittstelle für alle neuen Entwicklungen des Anbieters sein wird. Es ist also zentral für die zukünftige Nutzung der gesamten Microsoft-Cloud.

Aktuell wird für jeden Service in Office 365 jeweils noch eine andere Art von Programmierschnittstelle verwendet. Microsoft wird mit der Graph-API also künftig eine API bieten, mit der man direkt auf alle Daten in der Cloud zugreifen kann. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Vereinheitlichung ist, dass alle Daten über den „Graphen“ verknüpft sind und dadurch mehr Informationen innerhalb einer Anfrage an die genutzte Applikation zurückgegeben werden können.

Natürlich sind dabei Sicherheits-Informationen hinterlegt. Der jeweilige Anwender bekommt also immer nur die Daten, für die er auch über Freigaben verfügt.

Ein nützliches Tool in diesem Zusammenhang ist der Graph Explorer. Mit ihm kann man sich die Daten im Graph anschauen und zudem auch eine JSON – Objektnotation in JavaScript – generieren lassen. Das kompakte Datenformat hilft dabei, die Response zu überprüfen und zu schauen, ob die erstellte Anfrage funktioniert hat. 

Plausch mit dem Sharepoint Engineering Team

Ein weiteres Highlight war für mich die Runde mit dem Entwickler aus dem SharePoint Engineering Team. Hier wurde erklärt, warum es zwischen Office 365 und SharePoint On-Premises große Unterschiede gibt. So dauert ein Release für eine On-Premises-Version länger als für Office 365. Der Grundtenor war dann auch der, dass sich dies in nächster Zeit nicht ändern wird.

Dafür wird es im Lauf dieses Jahres ein Preview-Version von SharePoint 2019 und Ende 2018 sogar bereits die Release-Fassung geben. Zu diesem Thema halten wir Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

Eine weitere wichtige Info auf der Bremer Veranstaltung war, dass das Microsoft Development Network (MSDN) fortan nicht mehr gepflegt wird. Doch bevor Sie jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Das ist nicht weiter tragisch, denn der Entwickler bietet mit seiner neue Plattform Microsoft Docs adäquaten Ersatz. 

Best Practices für Office 365 Groups und Azure Security

Von der Office 365 Groups Session konnte ich einen Workflow über die Einrichtung von Office 365 Groups mitnehmen. Die Vorteile: Konfigurationen können direkt vorgenommen werden und es wird eine Definition erstellt, welche Anwender Gruppen anlegen dürfen. Im Normalfall ist das recht offen gehalten und es kann manchmal ein regelrechter Wildwuchs an Gruppen entstehen. Da erspart dieser Workflow so manchen Ärger.

Auch die Azure Security Session war äußerst spannend. Hier wurde anschaulich demonstriert, wie wichtig es ist, die Microsoft-Empfehlungen einzuhalten, um Datenverluste in der Azure Cloud zu vermeiden. Die Mobilgeräteverwaltung über Intune oder Multi-Faktor-Authentifizierung spielten dabei eine große Rolle. 

SharePoint Saturday – eine Empfehlung?

Wer sich mit der Materie auskennt oder tiefere Einblicke in Cloud-Dienste und deren Zusammenhänge sucht, dem kann ich ein Event wie den SharePoint Saturday nur ans Herz legen. Die Veranstaltung bietet nämlich nicht nur viele relevante, aktuelle und spannende Inhalte, sie ist zudem kostenlos. Vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Mal.

Das Team der B-S-S besucht regelmäßig Veranstaltungen wie den SharePoint Saturday in Bremen. Denn wir sind ständig auf der Suche nach neuen Entwicklungen, Methoden und Technologien, die die Arbeit unserer Kunden erleichtern. Haben Sie Fragen oder Anregungen, dann lassen Sie mir gern einen Kommentar da.

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Lagom – oder weshalb Sie Citizen Development nicht unterschätzen sollten https://www.neuarbeiten.de/blog/lagom/ https://www.neuarbeiten.de/blog/lagom/#respond Thu, 15 Feb 2018 08:29:10 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=25112 Die Arbeitswelt entwickelt sich mit Office 365 ständig weiter. Immer wieder neue Möglichkeiten und Funktionen eröffnen sich durch die einzelnen Tools der Plattform. Damit entstehen auch immer wieder Varianten, um sie für unsere Kunden neu, effektiv und individuell zu orchestrieren. Es ist für unser Neuarbeiten-Team daher besonders wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten. Es […]

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Lagom

Die Arbeitswelt entwickelt sich mit Office 365 ständig weiter. Immer wieder neue Möglichkeiten und Funktionen eröffnen sich durch die einzelnen Tools der Plattform. Damit entstehen auch immer wieder Varianten, um sie für unsere Kunden neu, effektiv und individuell zu orchestrieren. Es ist für unser Neuarbeiten-Team daher besonders wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten. Es erweitert permanent seinen Horizont und denkt bei unseren Projekten stets voraus.

Dem Citizen Development auf der Spur

Wir haben diesen Januar natürlich die Chance ergriffen, den SharePoint Saturday Northern Germany in Bremen zu besuchen. Hier gab es erwartungsgemäß wieder viel neues zu lernen und Gelegenheiten, sich mit Microsoft-MVPs (Most Valuable Professionals) und anderen Cracks aus der Branche auszutauschen.

Die Keynote „Amateur Development is Not for Amateurs“ von Mike Fitzmaurice (Nintex) verdeutlichte mit sonorer Stimme vorgetragen (hören Sie mal in den Podcast rein), was unter dem Begriff des Citizen Development zu verstehen ist. Und: Welche pragmatische, sogenannte „lagom-Grundhaltung“ (Begriffserklärung weiter unten) innerhalb der neuen Arbeitswelt es dafür braucht.

Aus meiner Sicht ein sehr lohnender Ansatz. Denn „Fitz“ bringt damit etwas auf den Punkt, was sich in vielen Digitalisierungsprojekten oft unbewusst wiederfindet – nur dass es eben bisher selten so konkret beschrieben oder detailliert erläutert wurde.

Welche Art von User sind nun also Citizen Developer:

  • solche, die keine hauptberuflichen Entwickler sind,
  • die Probleme engagiert und motiviert in ihrem Arbeitsumfeld lösen wollen,
  • deren Lösungen im fachlichen Sinn nicht perfekt, aber funktional und für die Herausforderungen ausreichend (lagom) sind.

Und wie nutzt man das?

Es ist in der Realität nun einmal oft so, dass für eine interne IT-Abteilung immer die Projekte Priorität haben, die große Auswirkungen auf viele Nutzer besitzen. Nur selten werden dagegen Kapazitäten für kleine Problemlösungen innerhalb spezifischer Prozesse freigegeben, die nur für kleinere Usergruppen relevant sind.

Citizen Development

Abb. 1: Diese Kurve zeigt, wie sich IT-Profis und Laienentwickler bei Problemlösungen kongenial ergänzen können.

Genau hier liegt das Potenzial des wachsenden Citizen Development: nämlich es als Unternehmen – und IT-Abteilung – zu erkennen und zu fördern. Dadurch lassen sich – die nötige Bereitschaft natürlich vorausgesetzt – Kapazitäten gewinnbringend erschließen. Es entstehen dabei viele kleine und funktionale Lösungen. Diese docken wie Legosteine an komplexere Systeme oder Schnittstellen an, können weitergegeben oder zu anderen Lösungen zusammengesetzt werden.

lagom kommt aus dem Schwedischen. Für das Wort gibt es keine direkte Übersetzung. Es bedeutet so viel wie „gerade richtig“, eben nicht zu viel und nicht zu wenig.

Lagom – Eine Analogie

Zur Frage, was man sich denn unter lagom hier nun genau vorzustellen haben, brachte Mike Fitzmaurice in seinem Vortrag eine kleine Analogie ins Spiel. Man stelle sich dazu ein Architekturmodell eines Gebäudes vor. Dieses kann auf zwei Arten hergestellt werden:

  1. Detailgetreu und teuer, von einem Architektenbüro erstellt. Das Ergebnis ist perfekt.
  2. Mit etwas Geschick und einem Lego-Bausatz selbst zusammengebastelt. Das Ergebnis ist alles andere als perfekt, aber es funktioniert – eben lagom.

Es braucht einen Wandel in der Wahrnehmung und Akzeptanz solcher lagom „Citizen Develoment“-Lösungen“. Dadurch könnte die ihrem Ruf nach eher introvertierte IT-Abteilung sich als Coach und Förderer der „Laienentwickler“ positionieren. Sobald dies geschieht, profitieren beide Seiten und am Ende natürlich das gesamte Unternehmen davon.

Damit beim Citizen Development – wie auch bei der digitalen Zusammenarbeit – keine Schatten-IT entsteht, gibt es die entsprechenden Werkzeuge natürlich auch in der „Office 365“-Welt. Gute Beispiele sind hier Flow und Powerapps. Die beiden ermöglichen es auf einfachem Weg, mit etwas technischem Verständnis und ohne große Programmierkünste Lösungen für kommende Herausforderungen zu schaffen. Lösungen, die völlig ausreichend, also lagom sind.

Abb. 2: Einfach wie Lego: Citizen Development findet oft pragmatische Lösungen, die funktionieren.

Über Schnittstellen und Konnektoren können diese „Lego“-Bausteine dann problemlos an externe Dienste oder komplexe interne Systeme angedockt werden. So entstehen funktionierende Prozesse, um Informationen weiterzugeben und vielseitig nutzbar zu machen.

Hören Sie gut zu

Mein Rat: Finden Sie die Citizen Developer im Unternehmen und hören Sie ihnen zu. Fördern und betreuen Sie sie, stellen Sie ihnen die notwendigen Werkzeuge bereit und holen Sie sie so in Ihr Team. Sonst werden sie vielleicht künftig eigene Wege gehen und sich neue Tools und Partner suchen …

Ich hoffe, ich konnte Sie mit meinem kleinen Exkurs in das Reich der Citizen Developer und des lagom ein wenig für dieses Thema sensibilisieren. Wir bei NEUARBEITEN halten immer die Augen offen nach spannenden Entwicklungen in der Arbeitswelt und stellen Ihnen diese in unserem Blog vor. Haben Sie Fragen und Anregungen, dann lassen Sie mir gern einen Kommentar da.

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Homeoffice: Ja! Nein? Vielleicht!? https://www.neuarbeiten.de/blog/homeoffice/ https://www.neuarbeiten.de/blog/homeoffice/#respond Wed, 13 Dec 2017 13:09:16 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=25078 Der Beitrag Homeoffice: Ja! Nein? Vielleicht!? erschien zuerst auf NEUARBEITEN.

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Titelbild zum Thema "Homeoffice: Ja. Nein? Vielleicht?"

In Deutschland existiert das Homeoffice bisher eher in der Theorie als in der Praxis: Immerhin 40 Prozent aller Arbeitnehmer führen eine Beschäftigung aus, der sie auch problemlos von zuhause aus nachgehen könnten. Jedoch nur 12 Prozent davon arbeiten tatsächlich oder zumindest gelegentlich im Homeoffice. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Durchschnitt in Westeuropa. Als Ursache werden hier zumeist die Arbeitgeber genannt, die oft Angst vor Kontrollverlust hätten und zu wenig Vertrauen in ihre Mitarbeiter setzten.

In kleineren Betrieben mit bis zu 20 Mitarbeitern wird übrigens deutlich häufiger die Möglichkeit zum Homeoffice angeboten als in mittelständischen oder großen Firmen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in einem kleinen Unternehmen die Leistungen und Arbeitszeiten der einzelnen Mitarbeiter besser kontrolliert werden können.

Die Abkehr vom Homeoffice in den USA

In Deutschland hat sich das Homeoffice noch nicht einmal richtig durchgesetzt, da wenden sich Unternehmen in den USA bereits wieder davon ab. Aktuelles Beispiel: das IT- und Beratungsunternehmen IBM. Die komplette Marketingabteilung mit über 2.000 Mitarbeitern wurde hier in die Büros zurückbeordert. Zur Begründung verwies man unter anderem auf eine Studie der Harvard University, nach der die direkte Kommunikation unter Kollegen mehr innovative Ideen hervorbringe.

Auch bei Yahoo wurde die Möglichkeit der Heimarbeit vor einigen Jahren von der damaligen CEO Marissa Mayer wieder abgeschafft. Kurz danach stürzte das Unternehmen ab. Reiner Zufall, oder besteht da ein Zusammenhang?

Heimarbeit ist nicht gleich Heimarbeit

An dieser Stelle sollen kurz die verschiedenen Auffassungen von der Arbeit-von-zuhause betrachtet werden. In den USA gibt es eigentlich nur ein „Entweder … oder“. Entweder die Arbeitnehmer sitzen alle gemeinsam in einem Büro oder man einigt sich einheitlich auf das Homeoffice. Fortan wird dann nur noch von zuhause aus gearbeitet. Im Fall der Heimarbeit spart das Unternehmen so die Kosten für einen zusätzlich bereitgehaltenen Arbeitsplatz.

In unseren Augen ist das jedoch der falsche Ansatz. Der Fokus sollte nicht auf der Kostenersparnis des Arbeitgebers liegen, sondern auf dem Wohlbefinden der Mitarbeiter. Sie sind schließlich das wertvollste Gut jedes Unternehmens. Homeoffice sollte in diesem Zusammenhang eher eine Option als eine Pflicht sein. Denn es verschafft einem Unternehmen die nötige zeitgemäße Flexibilität.

Die Möglichkeiten des Homeoffice sind dabei längst nicht nur auf das Arbeiten in den eigenen vier Wänden beschränkt. Es sollte eher als eine Reihe von Alternativen zum Arbeiten im Büro angesehen werden: im Zug, beim Kunden, im Park, im Café oder wo auch immer sich der Arbeitnehmer wohl und produktiv fühlt. Das Stichwort lautet hier „Neuarbeiten“.

Mehr Flexibilität, Zufriedenheit und Produktivität

Homeoffice bietet Mitarbeitern vor allem eines: Flexibilität. Wer zum Beispiel nicht jeden Tag – wie über 50 Prozent aller Deutschen – erst zur Arbeit pendeln muss, der kann früher die ersten Mails lesen und beantworten. Außerdem können die Kinder in Ruhe zur Schule gebracht und wieder abgeholt werden. Je nach Arbeitspensum ist sogar auch mal ein kurzer Powernap nach dem Mittagessen möglich. Alles Dinge, die ohne Homeoffice nicht denkbar sind.

Die gewonnene Flexibilität führt fast unweigerlich zu einer höheren Zufriedenheit bei den Arbeitnehmern und lässt sie gleichzeitig auch produktiver werden. Für Routinearbeiten kann das durch Nicholas Bloom von der Stanford Universität bestätigt werden. Seine Probanden gaben an, durch das Homeoffice im Schnitt 13 Prozent effektiver arbeiten zu können.

Eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter kann auch das Erscheinungsbild eines Unternehmens verbessern. Glückliche Kollegen sind meist deutlich loyaler und tragen das auch nach außen. Dadurch wird das Unternehmen attraktiver für neue Bewerber – ein entscheidender Faktor in Zeiten, da Fachkräfte händeringend gesucht werden. Erkennbar ist also, dass Homeoffice und flexible Arbeitszeiten deutliche größere Auswirkungen auf das Unternehmen haben als zunächst zu vermuten wäre.

Die richtige Einstellung zum Homeoffice

Arbeiten von zu Hause bringt den Mitarbeitern zwar mehr Freiraum, erfordert aber auch mehr Flexibilität vom Arbeitgeber. Außerdem müssen Vorgesetzte den eigenen Mitarbeitern deutlich mehr Vertrauen entgegenbringen und einen Teil ihrer Kontrolle abgeben. Nur so kann die Option Homeoffice überhaupt gelingen. Kritiker mögen darauf beharren, dass es überhaupt nicht funktionieren könne, wenn Mitarbeiter nicht im Büro sitzen würden. Die würden doch dann gar nicht richtig arbeiten. Hier braucht man jedoch nur einmal an Vertriebsmitarbeiter zu denken: Sie sind mehr oder weniger ständig unterwegs, sitzen kaum im Büro und machen trotzdem ihren Job.

Selbstverständlich müssen aber auch für die Heimarbeit gewisse Vereinbarungen getroffen und Regelungen gewahrt werden. Die Einhaltung der Arbeitszeit, die Erreichbarkeit der Mitarbeiter, der Unfall- und Datenschutz sowie Präsenzzeiten im Büro: Klar definierte Regeln zu diesen und anderen Fragen sorgen für einen stabilen Rahmen. So entsteht durch das Homeoffice für beide Seiten – Arbeitgeber und -nehmer – eine Win-win-Situation.

Auch die Technik muss stimmen

Um das Homeoffice ganz praktisch umsetzen zu können, braucht es eine geeignete technische Ausstattung und Infrastruktur. Dazu gehören natürlich ein ordentlicher Schreibtisch, ein Laptop und eine Internetverbindung. Noch viel wichtiger ist allerdings eine Arbeitsplattform, mit der Mitarbeiter von überall und jederzeit auf notwendige Dokumente zugreifen und mit Kollegen kommunizieren können. In unserem Unternehmen setzen wir deshalb auf Office 365, mit Tools wie SharePoint, OneDrive und Skype for Business.

Und so funktioniert es

Beim Thema Homeoffice gibt es kein Schwarz oder Weiß, kein Ganz-oder-gar-nicht. Wirklich effektiv ist es nur als Option für die Arbeitnehmer, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden kann. Ein solches hybrides System aus festem Büroplatz und der Möglichkeit zur Heimarbeit kann für eine höhere Zufriedenheit und Produktivität sorgen. Gleichzeitig bleibt dadurch aber auch die Identität des Unternehmens bestehen und sein innerer Zusammenhalt gewahrt. Wir haben mit dieser Methode langfristig beste Erfahrungen gemacht.

Homeoffice: Ja! Nein? Vielleicht!? Wie sieht es bei Ihnen im Unternehmen aus?

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Microsoft 365: Die All-in-one Lösung der Digitalisierung https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-365/ https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-365/#respond Fri, 24 Nov 2017 09:44:40 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=25050 Der Software Gigant Microsoft hat auf der Inspire und Ignite 2017 eine Komplettlösung vorgestellt, die Windows 10, Office 365 und die Sicherheitslösung „Mobility und Security“ beinhaltet. Unternehmen soll so der Zugang zu allen nötigen Anwendungen erleichtert werden und vor allem die Verwaltung von Lizenzen wird dadurch vereinfacht, da nun nicht mehr mit verschiedenen Lizenzen verwaltet […]

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Titelbild zum Artikel Microsoft 365 für die Digitalisierung

Der Software Gigant Microsoft hat auf der Inspire und Ignite 2017 eine Komplettlösung vorgestellt, die Windows 10, Office 365 und die Sicherheitslösung „Mobility und Security“ beinhaltet. Unternehmen soll so der Zugang zu allen nötigen Anwendungen erleichtert werden und vor allem die Verwaltung von Lizenzen wird dadurch vereinfacht, da nun nicht mehr mit verschiedenen Lizenzen verwaltet werden müssen, sondern nur noch eine Lizenz für alle Teile der Komplettlösung benötigt wird.

Neues, kreatives Arbeiten im Team

Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es besonders effizient agieren zu können. Zu dieser Effizienz gehört vor allem die Zusammenarbeit der Kollegen. Und genau an dieser Stelle knüpft Microsoft 365 an, sodass jeder „kreativ, sicher und im Team arbeiten kann.“

Um dieses „neue Arbeiten“ zu gewährleisten, stellt Microsoft verschiedene Tools zur Verfügung, die den meisten bereits bekannt sein sollten, und ergänzt diese um weitere Werkzeuge und Funktionen und bündelt sie zu einem Komplettpaket: Microsoft 365. Hier wird noch zwischen zwei Varianten unterschieden, nämlich „Microsoft 365 Enterprise“ und „Microsoft 365 Business“.

Die konkreten Funktionen von Microsoft 365

Die Komplettlösungen sind ein Nachfolger von „Secure Productive Enterprise“ und direkt vergleichbar mit den verschiedenen Office 365 Paketen. Diese werden nun noch erweitert, sodass man pro Lizenz zusätzlich Zugriff auf das sichere Betriebssystem Windows 10 hat und auf Geräteverwaltung und Sicherheitsfeatures zurückgreifen kann.

Windows 10

Windows 10 ist die aktuellste und sicherste Version des allseits bekannten Betriebssystems des Softwareherstellers. Mit den Versionen für Unternehmen (Pro bzw. Enterprise E3 und E5) erhalten Sie nicht nur Zugriff auf bekannte Funktionen wie den Sprachassistenten „Cortana“ oder den Microsoft eigenen Browser „Edge“, sondern auch Werkzeuge für:

  • die Verwaltung und Bereitstellung von Geräten und Apps für neue Kollegen,
  • den Schutz Ihrer Geräte und Daten im Unternehmen und
  • die Analyse und Wartung innerhalb des Unternehmens für Ihren Support.

Office 365

Auch Office 365 ist in den Komplettpaketen enthalten. Es unterstützt Sie bei der direkten Arbeit mit Ihren Daten und Dokumenten und auch bei der Zusammenarbeit im Team. So sind bekannte Anwendungen enthalten wie

  • Microsoft Word und Excel, aber auch
  • die E-Mail Lösung Exchange,
  • der Cloudspeicher OneDrive mit 1TB pro Nutzer,
  • die Kommunikationstools Skype for Business und Teams,
  • und in der Enterprise Variante auch die Intranetlösung SharePoint und das soziale Netzwerk Yammer.

Mitarbeiter an einem Tisch, die am Microsoft Surface mit Office 365 arbeiten.

Geräteverwaltung und Sicherheit

In Microsoft 365 ist neben genannten Teilen auch eine Geräteverwaltung und Sicherheitsfeatures enthalten um den Schutz der Unternehmensdaten zu gewährleisten. Im Business Paket fällt dies natürlich etwas kleiner aus, da das Paket auch nur für maximal 300 Nutzer ausgelegt ist. Dennoch gibt es unter anderem eine zentrale Konsole zur Verwaltung von Nutzern und Geräten, die Verschlüsselung von Daten bzw. Dokumenten und auch den Windows Defender auf jedem Windows 10 Gerät zum Schutz vor Malware, Viren und Spyware.

Was Business und Enterprise unterscheidet

Microsoft 365 Enterprise ist in zwei Varianten erhältlich: E3 und E5. Beide unterscheiden sich nur in wenigen Punkten wie z.B. der Cloud Telefonie. Im E5 Plan sind zusätzlich noch die „PSTN Conferencing“ und „Cloud-PBX“ Optionen enthalten. Ebenso sind im E3 Plan die Applikationen „Power BI Pro“ und „MyAnalytics“ nicht enthalten. Eine genauere Gegenüberstellung beider Pläne finden Sie direkt auf der dazugehörigen Webseite.

Zusätzlich hat Microsoft noch eine Variante für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt: Microsoft 365 Business. Diese ist direkt mit der „Office 365 Business Premium“ Lizenz vergleichbar und wird durch Windows 10 und die Funktionen zur Erhöhung der Sicherheit und für das Management ergänzt. Eine weitere Unterscheidung zum Enterprise Modell ist, dass die Business Variante auf 300 Nutzer limitiert ist.

Security und Datenschutz bei Microsoft 365

Microsoft gibt der Sicherheit Ihrer Unternehmensdaten einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund werden viele Funktionen zum Schutz von Identitäten, Anwendungen, Daten und Geräten in die All-in-one Lösung integriert. Und das ist in der Zeit von Hackern und Viren auch notwendig. Besonders schützenswerte sind z.B.:

  • Mitarbeiter- und Kundendaten
  • Adressbücher
  • Steuer-, Rechnungs- und Formulardaten
  • Verträge jeglicher Art

Der Softwarehersteller ist mit all seinen Tools sehr gut aufgestellt um Ihre Daten zu schützen. Dateien müssen nicht mehr unsicher per -E-Mail versendet werden, sondern können per Link freigegeben werden. So hat nur derjenige Zugriff auf die Datei, der durch diesen Link authentifiziert ist. Das Zugriffsrecht lässt sich überwachen und zeitlich begrenzen – die volle Kontrolle über Ihre Unternehmensdaten.

Ihre Geräte können Sie mit Bitlockern verschlüsseln und ebenso Mehrfachauthentifizierungen zum Schutz nutzen.

Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Im Mai 2018 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) für Unternehmen mit Sitz in der EU bindend. Auch hier ist Microsoft bestrebt Sie bei der Einhaltung der Bestimmungen zu unterstützen. Ein Tool, dass Sie dabei unterstützen soll ist der „Compliance Manager“. Dieser fasst alle relevanten Aspekte zur Erfüllung der DSGVO zusammen und hilft Ihnen bei der Risikobewertung.

Ebenso wird die Nachrichtenverschlüsselung innerhalb von Office 365 von Microsoft vorangetrieben. Somit sind nicht nur die Nachrichten innerhalb des Unternehmens verschlüsselt, sondern auch für die externe Kommunikation.

Wann und warum Sie auf Microsoft 365 bauen sollten

Microsoft 365 ist eine Komplettlösung für die Digitalisierung Ihres Unternehmens und genau hier liegt auch der Vorteil für Sie. Sie bekommen alle nötigen Werkzeuge für das moderne Arbeiten aus einer Hand und vermeiden den Aufwand der Verwaltung von vielen verschiedenen Lizenzen. Eine Lizenz für alle Tools.

Besonders die Zusammenarbeit Ihres Teams lässt sich durch die Anwendungen von Office 365 verbessern, wie auch die gesamte interne und externe Kommunikation.

Wenn Sie also Verwaltungsaufwand reduzieren und die Produktivität Ihrer Mitarbeiter steigern wollen, sollten Sie über einen Wechsel zu Microsoft 365 nachdenken. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

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Jetzt geht’s los: Richtig telefonieren mit Skype for Business https://www.neuarbeiten.de/blog/office-365-calling-skype-for-business/ https://www.neuarbeiten.de/blog/office-365-calling-skype-for-business/#comments Mon, 13 Nov 2017 09:44:04 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=24958 Microsoft bietet seit 1. November auch in Deutschland die Möglichkeit des Office 365 Calling Plans (PSTN-Calling) an, ergänzend zu den bisherigen Funktionen der Video-, Audiotelefonie und Konferenzanrufen. Mit der passenden Lizenz können Sie als Nutzer nun wie gewohnt über deutsche Festnetz Rufnummern telefonieren. Microsoft stellt dabei die Rufnummern und die Telekommunikationsanlage. Das steckt hinter dem […]

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Office 365 Calling Titelbild - Hintergrund mit Telefonzellen.

Microsoft bietet seit 1. November auch in Deutschland die Möglichkeit des Office 365 Calling Plans (PSTN-Calling) an, ergänzend zu den bisherigen Funktionen der Video-, Audiotelefonie und Konferenzanrufen. Mit der passenden Lizenz können Sie als Nutzer nun wie gewohnt über deutsche Festnetz Rufnummern telefonieren. Microsoft stellt dabei die Rufnummern und die Telekommunikationsanlage.

Das steckt hinter dem Office 365 Calling Plan

PSTN steht für Public Switched Telephone Network (zu Deutsch einfach „Telefonnetz“) und ist im Grunde genommen das bekannte Kommunikationssystem, welches wir mit unserem Festnetztelefon verwenden. Microsoft nutzt dieses Netz bereits in einigen Ländern für die Nutzer von Skype for Business mit der Funktion „Office 365 Calling“. Die Namensgebung deutet schon auf die zukünftige Integration von Skype for Business in Microsoft Teams hin, die bereits auf der Ignite 2017 angekündigt wurde.

Nun kommt diese Erweiterung auch nach Deutschland.

Mit einer passenden Lizenz können mit Office 365 nun Rufnummern des jeweiligen Landes beantragt werden, die anschließend von Microsoft dem Tenant zugeordnet werden. Der Administrator kann danach die einzelnen Rufnummern an entsprechende Skype for Business Accounts bzw. Office 365 Profile verteilen.

Es ist außerdem möglich bestehende Rufnummern zu Portieren, sodass Ihre Kunden auch gewohnte Nummern wählen können und beispielsweise in ihrem Support-Center ankommen.

Alles eine Frage der Umstellung

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Office 365 Calling Funktion leider noch in der „Preview“ Phase, sodass Ihr Tenant erst auf www.skypepreview.com registriert werden muss. Anschließend muss auf die Freischaltung seitens Microsoft gewartet werden um mit den nächsten Schritten fortfahren zu können. Dies kann unter Umständen einige Wochen dauern, aber Ihre Geduld wird sich auszahlen.

Nachdem der Freischaltung sollten als erstes ein Notfallstandort angelegt werden. Das sollte Ihr echter Firmenstandort (oder auch mehrere Standorte) sein, da die Angaben von Microsoft geprüft werden. Danach können für Sie Rufnummern beantragt werden.

Zu beachten ist, dass zwischen 2 Arten von Nummern unterschieden wird: Subscriber Nummern und Service Nummern. Subscriber Nummern sind direkt für einzelne Benutzer gedacht, also für Sie und Ihre Mitarbeiter, wogegen die Service Nummern für Audiokonferenz, Warteschlangen (Service/Support) und sonstige automatische Vermittlungen gedacht sind.

Nach erfolgreicher Beantragung werden Ihre neuen Rufnummern Ihrem Tenant zugewiesen und Ihr Administrator kann diese im Skype for Business Admin Center einzelnen Office 365 Profilen zuordnen. Nach einigen Stunden sollten Sie und Ihre Mitarbeiter schließlich über die Festnetznummern erreichbar sein.

Darum ist PSTN-Calling für Sie eine gute Alternative

Falls Sie bereits Skype for Business in Ihrem Unternehmen eingeführt haben, bietet die Ergänzung um Office 365 Calling einen entscheidenden Vorteil für Sie: Sie können auf klassische Telefonapparate im Büro verzichten. Die gesamte Kommunikation, ob intern oder extern, können Sie an einer einzigen Stelle mit nur einer Software vereinheitlichen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nummern accountgebunden sind. Das heißt, dass Ihre Mitarbeiter ortsunabhängig arbeiten können und auch immer unter ihrer Rufnummer zu erreichen sind. Egal von welchem Gerät aus Sie arbeiten, Ihre Nummer ist aktiv und Sie sind unter ein und derselben Nummer erreichbar.

Ein Umstieg auf den Office 365 Calling Plan mag momentan noch etwas umständlich sein, da sich das Ganze noch in der Previewphase befindet. Dennoch finden wir das System sehr interessant, vor allem, dass sich dadurch die gesamte Kommunikation an einer Stelle bündeln lässt und Mitarbeiter flexibel und ortsunabhängig arbeiten können.

Ob und inwiefern das Office 365 Calling für Sie geeignet ist, können wir bei einer gemeinsamen Analyse herausfinden und anschließend ein handfestes Konzept zur Einführung der PSTN-Calling Erweiterung in Ihrem Unternehmen erarbeiten.

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Profi Lernplattform von Microsoft für Jedermann https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-tech-academy/ https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-tech-academy/#comments Fri, 20 Oct 2017 08:53:50 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=24943 Kurz nach der Microsoft Ignite 2017 sind wir auf eine neue Lernplattform aufmerksam geworden. Microsoft hat es mit der neuen Tech Academy geschafft alle Wissens- und Lernressourcen an einem Platz zu versammeln. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Plattform kurz vorstellen und zeigen, wie Sie diese sinnvoll nutzen können. Sinn und Nutzen der Microsoft […]

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Das Titelbild zum Artikel über die Microsoft Tech Academy

Kurz nach der Microsoft Ignite 2017 sind wir auf eine neue Lernplattform aufmerksam geworden. Microsoft hat es mit der neuen Tech Academy geschafft alle Wissens- und Lernressourcen an einem Platz zu versammeln. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Plattform kurz vorstellen und zeigen, wie Sie diese sinnvoll nutzen können.

Sinn und Nutzen der Microsoft Tech Academy

Die Intention von Microsoft war einen Ort zu schaffen, an dem IT Professionals und Entwickler alle Ressourcen finden, die mit der gesamten Produktpalette des Software Herstellers verknüpft sind. Die Inhalte der Seite beschäftigen sich also immer in irgendeiner Weise mit den Microsoft Produkten. Die einzige Voraussetzung für die Nutzung der Plattform ist ein Microsoft Account, egal ob geschäftlich oder privat.

Für Neueinsteiger bietet die Tech Academy somit einen perfekten Einstieg in das Microsoft Universum. Aber auch für Fortgeschrittene Anwender ist die Nutzung zu empfehlen, da die Lernplattform stetig mit neuen Inhalten gefüllt wird, gerade was Updates und neue Funktionen der Produkte betrifft, wie beispielsweise Office 365 oder Microsoft Teams.

Viele Inhalte in verschiedenen Formaten

Insgesamt bietet die Tech Academy zurzeit über 7500 Ressourcen, die in sogenannte „Pathways“ verpackt wurden. Diese führen den Nutzer eine Art Lernpfad zu einem speziellen Thema entlang, der alle relevanten Inhalte zu der gewählten Thematik beinhaltet. 

Die einzelnen Inhalte sind dabei vorrangig Videos, die in eigenen Kanälen auf Videoplattformen wie YouTube veröffentlicht wurden. Es finden sich allerdings auch Übungsaufgaben für Programmierer, die auf GitHub bereitgestellt werden, oder auch Blogartikel zum Lesen.

So Nutzen Sie die professionelle Lernplattform

Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie sich auf der Plattform registrieren bzw. anmelden und anschließend mit dem Stillen Ihres Wissensdurstes anfangen können. 

1. Registrierung und Anmeldung

Die Tech Academy ist unter der folgenden URL, als Subdomain der *Tech Community* von Microsoft, zu finden: https://academy.techcommunity.microsoft.com/. Falls Sie bereits ein Profil in der Tech Community besitzen, können Sie sich wie gewohnt anmelden und nun über den Reiter „Tech Academy“ in der Navigation auf die Lerninhalte zugreifen.

Falls Sie noch kein Profil in der Community haben, können Sie sich ganz einfach mit Ihrem bestehenden Microsoft Account registrieren. Klicken Sie dazu einfach auf den „Sign up“-Button in der Slideshow der Website oder nutzen Sie den Login in der Navigationsleiste.

Screenshot: die Startseite der Microsoft Tech Academy mit Anmeldeoptionen. 

Nach erfolgreicher Anmeldung gelangen Sie zu einer Auswahl an Communities, denen Sie beitreten können. In diesen finden Diskussionen zu dem jeweiligen Thema statt. Dies ist die eigentliche Tech Community. Weiter unten auf der Seite können Sie optional Ihre E-Mail-Adresse des geschäftlichen Microsoft Accounts eingeben und müssen noch die „Terms of Service“ akzeptieren.

Screenshot: die Auswahl an verschiedenen Gruppen der Tech Community von Microsoft

2. Interessenfelder auswählen

Auf der nächsten Seite gelangen Sie zu der Auswahl Ihrer persönlichen Interessen/Präferenzen für die Tech Academy. Dies nützt vor allem Microsoft beim Vorschlagen relevanter „Pathways“ für Sie. Ebenso lernt Microsoft aus den Angaben um die Inhalte der Plattform weiter verbessern zu können.

Ihre Präferenzen können Sie aus allen Produkten des Software Herstellers und aus Themen zusammenstellen.

Screenshot: Präferenzen bzw. Interessen auswählen für die Tech Academy von Microsoft

3. Lernpfade (Pathways) erkunden

Nach der Auswahl Ihrer Interessen kommen Sie nun zu den bereits erwähnten Lernpfaden bzw. zu der Liste aller verfügbaren Lerninhalte. Hier können Sie dank mehrerer Optionen für Sie relevante Ressourcen herausfiltern. Beispielsweise können Sie nach dem Produkt Office 365 filtern und dabei noch ein Wissenslevel angeben, für das der gesuchte Inhalt geeignet sein soll.

Neben der Filteroption können Sie selbstverständlich auch direkt nach Schlüsselbegriffen suchen und die Auswahl der Pfade und Inhalte somit einschränken.

Screenshot: Auflistung aller Lernpfade mit Filterfunktionen in der Microsoft Tech Academy

4. Trainingseinheiten planen und starten

Haben Sie einen interessanten Pfad gefunden? Auf den Einzelseiten der „Pathways“ finden Sie nun weitere Details in Form einer Kurzzusammenfassung und einer Beschreibung, was Sie nach diesem Kurs an Wissen hinzugewonnen haben werden.

Besonders interessant dürfte die Fortschrittsanzeige auf der rechten Seite sein. Hier können Sie einsehen, wie weit Sie auf dem Pfad bereits gekommen sind und wie viele Stunden Ihnen noch bevorstehen, bis Sie 100% erreicht haben. In dieser Anzeige finden Sie ebenfalls die Möglichkeit eine persönliche Deadline zu setzen, bis wann Sie die Inhalte des „Pathways“ durchgearbeitet haben wollen.

Ein Stück weiter unten finden Sie nun die einzelnen Videos, Blogartikel und Aufgaben in für Ihren Lernfortschritt sinnvoller Reihenfolge. Die meisten Pfade sind zusätzlich in einzelne Kapitel unterteilt, sodass alles strukturierter ist. Mit einem Klick auf den jeweiligen Inhalt werden Sie je nach Format auf ein Video oder Artikel weitergeleitet.

Übrigens: Um Ihren Fortschritt speichern zu können, müssen Sie zunächst den „Pathway“ mit einem Lesezeichen versehen. Dies können Sie über das Lesezeichen-Symbol direkt neben der Überschrift machen. Danach können Sie auch die einzelnen Inhalte als „complete“ markieren und so den Fortschritt kennzeichnen.

Screenshot: Detailseite eines einzelnen Lernpfades in der Microsoft Tech Academy

5. Mit dem Dashboard den Fortschritt im Auge behalten

Zwei weitere Seiten helfen Ihnen nun einen Überblick über Ihre Lernpfade und Ihren Lernfortschritt zu behalten. Unter „My Workspace“ finden Sie alle „Pathways“, die Sie mit einem Lesezeichen markiert haben und können auch den Fortschritt, sowie geplante Deadlines einsehen. Auch werden Ihnen hier weitere, passende „Pathways“ vorgeschlagen, die zu Ihren gewählten Präferenzen aus Schritt 2 passen.

Falls Sie sich einmal wundern sollten, warum Sie in einem Pfad schon einen Fortschritt haben, obwohl Sie noch keinen Inhalt daraus angeschaut haben: Manche Inhalte können auch in mehreren Lernpfaden vorkommen. Und damit Sie z.B. ein Video nicht doppelt anschauen müssen, wird der Fortschritt für jeden Pfad übernommen.

Screenshot: Unterseite "My Workspace" in der Microsoft Tech Academy mit Lernfortschritten.

Die „Dashboard“-Seite bietet Ihnen noch einmal eine andere Ansicht und Zusammenfassung Ihres Fortschrittes bzgl. der kompletten Plattforminhalte.

Die Verknüpfung mit der Microsoft Tech Community

Die Tech Academy ist im Grunde genommen eine Erweiterung der bereits länger bestehenden Tech Community von Microsoft. Die Community setzt sich aus verschiedenen (produktbezogenen) Themenbereichen zusammen, in denen regelmäßig neue Inhalte geteilt und Diskussionen geführt werden, an denen auch Sie immer teilnehmen können. Vergleichbar ist dies mit einzelnen Posts auf bekannten Sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn oder auch Xing.

Einen weiteren Blick sind auch die Blogs wert, die über die Navigationsleiste erreichbar sind.

Was wir uns noch wünschen würden

Wir sind von der neuen Tech Academy von Microsoft ziemlich begeistert. Es wird eine sehr große Menge an Lerninhalten bereitgestellt und das auch noch vollkommen kostenlos. Ebenso die Funktion den eigenen Fortschritt verfolgen zu können gefällt uns. Doch genau an dieser Stelle würden wir uns noch eine Erweiterung wünschen: gerade für Teams innerhalb des eigenen Unternehmens wäre es doch nützlich sich zu verknüpfen und zu organisieren. So könnten Teamleiter den Fortschritt der Mitarbeiter beobachten und damit auch planen den Wissenszuwachs für mögliche neue Projekte zu nutzen.

Ob und inwiefern es in Zukunft eine solche Teamverknüpfung geben wird, ist noch vollkommen unklar. Dennoch finden wir die Plattform sehr gelungen und werden nun die eine oder auch sehr viele Stunden mit Lernen verbringen.

Haben Sie die Microsoft Tech Academy bereits getestet oder haben dies nun vor? Wir freuen uns auf Ihre Eindrücke und Meinungen als Kommentar zu diesem Beitrag!

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Neuerungen des Modern Workplace mit Office 365 https://www.neuarbeiten.de/blog/neuerungen-modern-workplace-office-365/ https://www.neuarbeiten.de/blog/neuerungen-modern-workplace-office-365/#respond Tue, 17 Oct 2017 10:45:54 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=24929 Die Ankündigungen der Microsoft Ignite 2017 rund um Office 365 stehen für eine Verbesserung sowie Vereinfachung der Kommunikation, Administration und Datenanalyse in der Cloud-Umgebung. Dazu gibt es vorgefertigte Lösungen, welche out-of-the-box schon für viele Unternehmen und deren Anforderungen nützlich sind. Für einen optimalen Einsatz der zahlreichen Office 365-Funktionen kann man diese jedoch an die eigenen […]

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Titelbild zu den Neuerungen der Ignite 2017 bezüglich des Modern Workplace mit Office 365

Die Ankündigungen der Microsoft Ignite 2017 rund um Office 365 stehen für eine Verbesserung sowie Vereinfachung der Kommunikation, Administration und Datenanalyse in der Cloud-Umgebung. Dazu gibt es vorgefertigte Lösungen, welche out-of-the-box schon für viele Unternehmen und deren Anforderungen nützlich sind. Für einen optimalen Einsatz der zahlreichen Office 365-Funktionen kann man diese jedoch an die eigenen Bedürfnisse anpassen, damit das volle Potenzial der Anwendungen ausgeschöpft wird.

Microsoft Teams wird erweitert

Microsoft Teams wurde dieses Jahr besonders viel Aufmerksamkeit zugewandt, unter anderem durch die angekündigte Integration der bisherigen Skype for Business-Funktionen in die Kollaborationsplattform. Details hierzu werden wir demnächst in einem weiteren Blogartikel veröffentlichen.

Neuerungen bei SharePoint

Auch bezüglich SharePoint Online gibt es einige vielversprechende Neuerungen. Das SharePoint Migration Tool, welches bereits als Beta verfügbar ist, vereinfacht die Umstellung von einem lokalen Intranet oder Fileshare auf die Cloud. Dies geschieht indem die vorhandenen Daten gescannt, überprüft und in ihrer vorhandenen Struktur auf die Online-Umgebung übertragen werden, ohne dass man den Vorgang selbst überwachen muss.

Das Tool zeigt den Fortschritt der Migration an und erstellt Berichte der einzelnen Abschnitte, die man im Detail oder als Zusammenfassung betrachten kann. Der Vorgang kann auch unterbrochen und problemlos zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt werden, was bei einem manuellen Transfer mit einigen Schwierigkeiten verbunden wäre. Dies macht das SharePoint Migration Tool zu einer sinnvollen und zeitsparenden Anwendung für Unternehmen, die sich für die Cloud entscheiden. Bei einem unserer Workshops zeigen wir Ihnen gerne, wie auch Sie von der Nutzung der Cloud profitieren können.

Schematische Darstellung der Integrität von Team Sites und Communication Sites mit der Hub Site

Weiterhin wurden Communication Site und Hub Site Templates vorgestellt, welche die Strukturierung eines Intranets vereinfachen und diese zugänglicher für Mobilgeräte machen sollen. Durch Hub Sites wird die Navigation und das Erscheinungsbild des Intranet-Portals vereinheitlicht, indem sich Merkmale der obersten Ebene auf die Unterseiten vererben. Diese jedoch in bereits vorhandene, speziell angepasste SharePoint Seiten zu integrieren stellt sich als schwierig da und wird nicht empfohlen.

Mit Forms und PowerApps gegen Schatten-IT

Der Fokus lag ebenfalls auf den Möglichkeiten, mithilfe von Forms und PowerApps in Verbindung mit anderen Office 365 Apps wie Dynamics 365 oder Power BI, eigene Anwendungen zu erstellen, welche dann auf die speziellen Arbeitsanforderungen zugeschnitten sind. Dies ist auch Maßnahme um sogenannter Schatten-IT entgegenzuwirken. Schatten-IT sind Anwendungen oder Vorgänge in einem Unternehmen, welche nicht von der IT-Abteilung bereitgestellt werden und ohne das Wissen dieser benutzt werden. Durch die eigene, kontrollierte App-Erstellung in der Office 365-Umgebung, ist man nicht mehr von externen Anwendungen abhängig und die IT-Abteilung hat einen besseren Überblick in der firmeneigenen Infrastruktur.

Neue Funktionen für den Planner

Weiterhin wurden neue Funktionen des Microsoft Planners vorgestellt. Man soll in Zukunft Aufgaben mit ausgewählten Parametern kopieren und Email-Erinnerungen einstellen können. Zudem wird eine Planner-Übersicht auf einer SharePoint Teamseite möglich sein, die es Mitarbeitern ermöglicht zu sehen mit welchen Aufgaben ihre Kollegen beschäftigt sind. Langfristig wird es auch möglich sein externen Personen Zugriff auf bestimmte Pläne zu geben um so die Zusammenarbeit in Projekten mit anderen Firmen zu fördern.

Dynamics 365 Funktionen für das Personalmanagement

Interessant für Mitarbeiter im Personalmanagement sind die neuen Dynamics 365 Funktionen und Integration des seit Dezember 2016 unter Microsoft existierenden Berufsnetzwerkes LinkedIn. Durch die modularen Apps Dynamics 365 for Talent: Attract und Dynamics 365 for Talent: Onboard wird zunächst die Suche nach geeigneten Bewerben unterstützt und auch der Onboarding-Prozess durch personalisierte Maßnahmen vereinfacht.

OneDrive bekommt auch Verbesserungen

Auch OneDrive ist nicht leer ausgegangen: Benutzer Microsofts Filehosting-Dienstes können sich über einige Verbesserungen freuen. Die Files-on-demand Funktion wurde um die Möglichkeit erweitert eine Vorschau von Dateien zu zeigen, zu denen man keine entsprechende Anwendung installiert hat. Über 270 Datentypen werden mit dieser Funktion unterstützt, außerdem kann man im OneDrive Zip-Dateien einsehen ohne sie zu entpacken.

Das Teilen von Dateien und Ordnern mit firmenexternen Personen soll durch zeitlich begrenzte Verifizierungs-Codes ermöglicht werden. Für international aufgestellte Benutzer sind die neuen Multi-Geo Möglichkeiten von besonderem Interesse. Dies bedeutet, dass nun die Möglichkeit besteht unter einem Office 365 Tenant Dateien in verschiedenen, auf der Erde verteilten, Datenzentren zu speichern anstatt nur in einem wie bisher.

Auch neu: Bing for Business

Eine weitere Funktion, die bald in Office 365 verfügbar sein soll, ist Bing for Business. Die Suchmaschine kombiniert Daten aus dem Internet und Intranet um firmen- und personenrelevante Daten zu finden. Basierend auf dem Microsoft Graph und maschinellem Lernen soll die Anzahl der benötigten Suchen in verschiedenen Umgebungen reduziert werden, indem alle Informationen an einer Stelle gefunden werden können.

Die Suche ist vom öffentlichem Bing-Traffic abgegrenzt, man sieht also keine Werbung und die Suchen können nicht von Werbetreibenden eingesehen werden. Momentan kann man zur einer privaten Preview-Nutzung eingeladen werden und ab 2018 soll Bing for Business für alle Office 365-Abonnenten verfügbar sein.

Ist jede Neuerung auch sinnvoll?

Durch diese Neuerungen kommen natürlich auch neue Herausforderungen auf die Benutzer und IT-Admins zu. Man muss richtig entscheiden, welche Kommunikationswege sinnvoll sind und wie man sie optimal nutzt, auch wenn das heißt auf manche Funktionen zu verzichten, die zwar in der Theorie nützlich sind aber im speziellen Arbeitsumfeld Vorgänge eher verkomplizieren oder undurchsichtig machen. Genau diese Möglichkeiten passen wir in unseren Neuarbeiten-Projekten auf die Prozesse und die Kultur im Unternehmen an um eine optimale digitale Kollaboration zu gewährleisten.

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Microsoft Ignite 2017 https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-ignite-2017-ueberblick/ https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-ignite-2017-ueberblick/#respond Fri, 06 Oct 2017 14:35:32 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=24914 In den letzten Tagen fand die große Microsoft Konferenz in Orlando statt. Bereits im Vorfeld wurden von Insidern, MVP´s und den Produktteams viele aufregende Neuerungen über sämtliche Medienkanäle für die digitalen Werkzeuge und Services von Microsoft angekündigt. Nachdem Microsoft CEO Satya Nadella in der Vision Keynote die Sicht Microsofts auf die Zukunft der digitalen Zusammenarbeit […]

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Titelbild zur Microsoft Ignite 2017 Zusammenfassung

In den letzten Tagen fand die große Microsoft Konferenz in Orlando statt. Bereits im Vorfeld wurden von Insidern, MVP´s und den Produktteams viele aufregende Neuerungen über sämtliche Medienkanäle für die digitalen Werkzeuge und Services von Microsoft angekündigt.

Nachdem Microsoft CEO Satya Nadella in der Vision Keynote die Sicht Microsofts auf die Zukunft der digitalen Zusammenarbeit mit Hololens, Mixed Reality, Gestensteuerung und Spracheingabe und die ständig wachsenden Fähigkeiten der KI der digitalen Services umriss, ging es in den darauffolgenden Sessions Schlag auf Schlag mit konkreten Neuerungen und Updates der bestehenden Microsoft Tool und Produktpalette weiter.

Die Session-Liste der Ignite Woche weist über 1600 Sessions aus, die jede Menge interessante Themen enthalten. Wir als Neuarbeiten Team werden noch einige Zeit investieren die wichtigsten Punkte für Sie, sowohl technisch als auch strategisch, auszuwerten. Natürlich lauern wir darauf die Updates live auszuprobieren und testen zu können. Hier schon mal die ersten von vielen interessanten Punkten, zu denen noch weitere Beiträge folgen werden:

Modern Workplace mit Office 356

Die allermeisten Unternehmen arbeiten natürlich noch nicht mit Hololens und Sprachsteuerung, sondern sind mit der Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und modernen Arbeitsweisen und Kommunikation beschäftigt. Innerhalb des O365 Ökosystems wird das mit den vorgestellten und angekündigten Neuerungen wieder ein Stück einfacher und intelligenter.

Viele der zentralen Tools und Services für die Zusammenarbeit und Kommunikation können mit cleverer Administration und Konfiguration ohne zusätzliches Entwicklungs-Know How orchestriert werden oder stehen schon in vorgefertigten Lösungen (Groups, Teams) zur Verfügung, die Microsoft ebenfalls weiter optimiert.

Zu den modern TeamSites kommen mit Communication Sites und HubSites noch weitere Templates hinzu. Sie bringen ein modernes und mobilfähiges UI mit, sowie weitere Möglichkeiten für die Strukturierung der Zusammenarbeit und Kommunikation und für die Verteilung und Nutzung vorhandener Informationen. Erweiterungen der Automatisierungsmöglichkeiten mit Flow und Vereinfachung der externen Zusammenarbeit führen ebenfalls viele neue Möglichkeiten in die Arbeitswelt ein.

Damit besteht dennoch weiterhin die Aufgabe und die Verantwortung (vor allem in unseren Neuarbeiten-Projekten), die passenden Tools und Funktionen für die spezifischen Flows und Prozesse sowie die Kultur im Unternehmen auszuwählen und aufeinander abzustimmen um den Mitarbeitern so den optimalen Einstieg und Unterstützung bei der digitalen Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Mehr zum Modern Workplace mit Office 365 erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Skype for Business wird zu Microsoft Teams

Vor nicht allzu langer Zeit übernahm Microsoft Skype in seine Produktfamilie. Als neuestes Werkzeug für die chatbasierte Kommunikation und Zusammenarbeit kam in den letzten Monaten Microsoft Teams neu hinzu. Jetzt hat Microsoft entschieden, die Skype Funktionen (Chat, Audio- und Videotelefonie) in Microsoft Teams zu übernehmen und dort mit den Teams-Funktionen in einem Tool zusammenzufassen. Was bedeutet das für die Planung und Einführung sowie für die Nutzung im Unternehmen?

http://skypeandteams.fasttrack.microsoft.com/
https://blogs.office.com/en-us/2017/09/25/a-new-vision-for-intelligent-communications-in-office-365/

Weitere Details zu diesem Thema erfahren Sie ebenfalls in einem weiteren Blogartikel.

Microsoft 365

Für kleine und große Unternehmen stellt Microsoft ein komplettes Ökosystem mit Microsoft 365 bereit, das Windows 10, Office 365 und Mobility+Security Services in einem Angebotspaket zusammenfasst. Diese Bündelung soll es Unternehmen noch einfacher machen, ihre Digitalisierungsstrategie kostengünstig und mit Services aus einer Hand umzusetzen. Was genau bringt dieses neue Angebot?

https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-365/default.aspx

Auch zu diesem Thema liefern wir Ihnen noch einen gesonderten Artikel.

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https://www.neuarbeiten.de/blog/microsoft-ignite-2017-ueberblick/feed/ 0
What the FAQ: Skype for Business Cloud PBX https://www.neuarbeiten.de/blog/faq-skype-for-business-cloud-pbx/ https://www.neuarbeiten.de/blog/faq-skype-for-business-cloud-pbx/#respond Thu, 29 Jun 2017 11:39:48 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=24775 Mit dem Skype for Business Cloud PBX-Add-On erhalten Sie professionelle Telefonie-Funktionen –ohne komplizierte und teure Geräte. Sie können Skype for Business verwenden, um grundlegende Telefonie Aufgaben, wie Anrufe tätigen und empfangen, Anrufe übertragen sowie Anrufe stumm schalten und die Stummschaltung aufheben, von nahezu allen Orten mit Internetzugang auszuführen. Die neue Technologie wirft in Entscheider-Köpfen viele […]

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Skype for Business FAQ

Mit dem Skype for Business Cloud PBX-Add-On erhalten Sie professionelle Telefonie-Funktionen –ohne komplizierte und teure Geräte. Sie können Skype for Business verwenden, um grundlegende Telefonie Aufgaben, wie Anrufe tätigen und empfangen, Anrufe übertragen sowie Anrufe stumm schalten und die Stummschaltung aufheben, von nahezu allen Orten mit Internetzugang auszuführen.

Die neue Technologie wirft in Entscheider-Köpfen viele Fragen auf. Lesen Sie hier den ersten Teil unserer neuen Blogserie, in der wir diesen Fragen für Sie nachgehen.

Gibt es Leistungsmerkmale der klassischen PBX, welche in der Cloud PBX nicht unterstützt werden?

Es gibt tatsächlich Unterschiede, da mit Cloud PBX ein anderer Ansatz angewendet wird. Z.B. unterstützt Cloud PBX kein Fax oder aktuell auch nicht die Möglichkeit ein Callcenter darüber abzubilden. Wichtig ist hierbei, dass die Anforderungen an die Telefonanlage sauber umgesetzt werden können. Diese müssen am Anfang eines Projektes erarbeitet werden, damit genau festgestellt werden kann, was geht und was nicht und wofür müssen wir den SBC intelligenter machen. Hier gehen wir nach dem Skype Operations Framework vor, um eine reibungslose Einführung gewährleisten zu können.

 

Das heißt, es gibt keine Möglichkeiten ein Fax oder Faxserver an Skype for Business anzuschließen?

Skype for Business unterstützt standardmäßig kein FAX oder FAX Server. Diese müssen über den SBC angebunden werden oder über einen extra Cloud Service in eine Only Cloud Infrastruktur eingebunden werden. Da Fax nicht mehr in die moderne Arbeitswelt gehört, wird dies auch nicht mehr in den Funktionsumfang integriert. Solche Fragen werden in der Planungsphase, wo wir eine fachliche und technische Anforderungsanalyse durchführen, beantwortet.

 

Gibt es Überlegungen und Ansätze zur Lösung von Anrufgruppen-Verwaltung und in der Konsequenz Contact Center Routings?

Die Möglichkeiten gibt es aktuell hauptsächlich in einer OnPremise Variante. Hier muss aber genau geschaut werden, was damit gemeint ist. Teilweise lassen sich die Anforderungen per SBC oder auch Cloud Only umsetzen. Ob das so machbar ist, decken wir in der Planungsphase, wo wir eine fachliche und technische Anforderungsanalyse durchführen, auf.

 

Kann ich die genannten VOIP Telefone dann im Unternehmen als klassische Nebenstellen verwenden, also um auch die klassische Telefonie abzubilden (z.B. zentrale Rufnummer Zentrale, Servicerufnummer, usw.)?

Die klassischen Telefonfunktionen lassen sich per Cloud PBX abbilden. Sollte es Anforderungen geben die nicht unterstützt werden, lässt sich über den SBC sehr viel konfigurieren. Dadurch kann man die fehlenden Funktionen mit den Telefonen abbilden.

 

Wir möchten Chats und Telefonie in unsere Website einbinden. Ist es möglich?

Die Einbindung von Telefonie und Chats ist möglich, da Office 365 hierfür eine Schnittstelle liefert. Dies geht aber dann auch nur mit Skype for Business Usern die einen bezahlten Account besitzen.

 

Wenn ich mit Skype for Business aus Office 365 arbeite, kann ich den normalen Skype Client schließen und wie übernehme ich die Adressen in Skype for Business?

Adressen müssen manuell überführt werden und der normale Skype Client wird nicht mehr benötigt. Es gibt einen extra Skype for Business Client.

 

Ist es möglich lokale Rufnummern und eine Zentrale Rufnummer zu verwenden? Muss man die Rufnummern bei den Providern einkaufen oder hat man direkt bei den Providern den Vertrag?

Es ist möglich die lokalen Rufnummern zu verwenden. Dies kommt auf die Konfiguration an. Bei nur Cloud, müssen die Rufnummern übernommen werden. Bei Hybrid werden die lokalen Rufnummern an dem SBC angebunden.

 

Kann ich durch markieren und Tasten-Kombination die Nummer im normalen Telefon wählen?

Dies ist nicht möglich und widerspricht auch dem dahinterliegenden Prinzip. Durch Skype for Business Cloud PBX werden klassische Telefone ersetzt. Es gibt aber spezielle Skype for Business Telefone, mit denen man sich direkt im Skype for Business anmeldet und dadurch sozusagen ein „normales“ Telefon zur Verfügung hat. Lediglich in einer Hybriden Umgebung, in welcher ein Teil der Kollegen bereits Cloud Telefonie nutzt und andere noch nicht nutzen können, werden die Telefone dieser Nutzer an Skype for Business angebunden.

 

Ab wann gibt es Skype for Business als plattformunabhängige Applikation?

An Skype for Business Besprechungen können Nutzer mit verschiedenen Browsern annehmen. Dabei wird ein kleines Plugin heruntergeladen und installiert. Somit ist es jetzt schon plattformunabhängig.

 

Call-Kit gibt es bei iOS. Wie schaut es Android aus?

Bei Android bspw. erlaubt das Betriebssystem einer App sich als Sprachservice zu registrieren und somit genutzt werden. Es kann dadurch auch die Standard Anruf-App geändert werden.

 

Wird es eine Möglichkeit geben, Skype for Business auch direkt aufzunehmen?

Ja, die Möglichkeit steht für Windows Clients jetzt schon zur Verfügung, muss natürlich vom Administrator aktiviert sein, da es den Unternehmen-Standards des einzelnen Unternehmens entsprechen muss.

 

Wie weit sind Windows und MacOS auseinander? Der Windows Skype for Business Client bietet mehr Optionen, als es bei MacOS der Fall ist. Können Mac User problemlos an der Skype for Business Cloud PBX teilnehmen oder gibt es Einschränkungen?

Die Telefonie funktioniert problemlos. Unterschiede sind aktuell noch das Aufnehmen von Gesprächen und bei der Bildschirmfreigabe die Nutzung von Maus und Tastatur des Freigegebenen. Diese Funktionen werden aber in den nächsten Wochen und Monaten in dem Client nachgereicht werden.

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Datenschutzgrundverordnung, neues Bundesdatenschutzgesetz https://www.neuarbeiten.de/blog/datenschutzgrundverordnung/ https://www.neuarbeiten.de/blog/datenschutzgrundverordnung/#respond Mon, 19 Jun 2017 11:22:44 +0000 https://www.neuarbeiten.de/?p=24767 Die europäische Datenschutzgrundverordnung erhält im Geschäftsalltag immer mehr Aufmerksamkeit und Interesse. Grund ist ihr in Kraft treten ab dem 25.05.2018. Ziel dieser Verordnung ist es, den Schutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im europäischen Raum auf ein einheitliches Niveau zu bringen, da bis dato doch recht unterschiedliche Standards gelten. Die Relevanz des Themas ergibt sich […]

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Europa

Die europäische Datenschutzgrundverordnung erhält im Geschäftsalltag immer mehr Aufmerksamkeit und Interesse. Grund ist ihr in Kraft treten ab dem 25.05.2018.

Ziel dieser Verordnung ist es, den Schutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im europäischen Raum auf ein einheitliches Niveau zu bringen, da bis dato doch recht unterschiedliche Standards gelten.

Die Relevanz des Themas ergibt sich am deutlichsten aus den vorgesehenen Sanktionen bei Verstößen. Diese gehen weit über das bisher im deutschen Recht gewohnte hinaus. Verbraucher sollen besser Geschützt werden, „Datenerheber“ und „Datenverarbeiter“ mehr Verantwortung bekommen.

Letzten Monat, am 12.05.2017, hat der Bundesrat einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt, um auch der europäischen Verordnung gerecht zu werden. Ein neues Bundesdatenschutzgesetz wird kommen.

Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit den Neuerungen und analysieren mögliche Auswirkungen auf unsere Leistungen. Ziel bleibt es, die Leistungen der B-S-S Business Software Solutions GmbH und NEUARBEITEN und somit unsere Kunden weiterhin zukunftssicher aufzustellen. Durch Erfahrung und starke Kooperationspartner, erfüllen wir bisher alle notwendigen Vorschriften. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.

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