Für die zweite Jahreshälfte 2018 ist ein großes Update von Office 2016 auf Office 2019 angekündigt. Das wäre an sich noch keine Besonderheit für die Weiterentwicklung eines Programmpakets, allerdings gibt es doch einige Veränderungen in den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für die Nutzung sowie in der Installation dieser neuen Version.

Win10 ist Pflicht

Das neue Officepaket benötigt zwingend eine Win10 Umgebung. Gleichzeitig soll dieses Update auch für die Mac-Version verfügbar werden, hier wurden jedoch noch keine Angaben zur benötigten Systemumgebung gemacht.

Soweit keine große Herausforderung…für einen IT Betrieb eines größeren Unternehmens aber schon. Denn von einem solchen Schritt sind meist auch andere, auf der Infrastruktur betriebene, Anwendungen betroffen und ein Systemupdate muss immer strategisch geplant und ausreichend vorbereitet sein.

Noch bleibt zeitlicher Spielraum, denn Office 2016 erhält bis 2020 entsprechende Updates und Bugfixes (für extended Support-Kunden bis 2023). Bis dahin sollte man aber vorbereitet sein und rechtzeitig in die Konzeption und Planung der Umstellung einsteigen.

Maximale Supportdauer schrumpft von 10 auf 7 Jahre

Die Dauer des angebotenen Supports reduziert Microsoft auf 5 Jahre Mainstream Support + optional 2 Jahre extended Support. Somit sollte man sich ein paar Jahre früher mit dem nächsten Release beschäftigen.

OneNote 2016 wird (langsam) stillgelegt

Die Gerüchte haben sich bestätigt und Office 2019 wird ohne eine OneNote Desktop-Version ausgeliefert. Nachdem die bestehende OneNote 2016 Version nicht mehr maßgeblich weiterentwickelt wurde, hatten viele auf diesen Schritt spekuliert. Neben den Systemerfordernissen wohl die bislang wichtigste bekannte Veränderung aus Sicht des Arbeitsalltags, da direkt ein bekanntes Clientprogramm entfällt.

Entfällt?…nicht so ganz. Microsoft will hier durch diese Entscheidung die in Win10 integrierte OneNote-App etablieren, die zuletzt schon einige Updates erhalten hat. Damit ist sie (noch) nicht auf dem Stand der OneNote 2016 Desktop App…wird zukünftig aber wohl weiter ausgebaut werden.

Auf jeden Fall werden aber keine lokalen Notizbücher mehr möglich sein, sondern es muss eine Cloud-Speichermöglichkeit genutzt werden, die mit einem Office 365 Abo im Unternehmen vorhanden sein sollte.
Im Rahmen des bestehenden Supports bleibt die OneNote 2016 Installation noch bis mindestens 2020 aktuell und lauffähig. Es gibt also einen zeitlichen Handlungsspielraum.

Ist Panik angesagt? …Wir denken NEIN. Vorbereitung heißt das aktuelle Thema

Das Win10 Update-Szenario lässt sich im verfügbaren und inzwischen konkret beschriebenen Zeitrahmen durchaus gut planen und realisieren, womit Sie dann weiterhin auf der neuesten Version von Office arbeiten können.

Zum OneNote 2016 Thema sind die folgenden Fragen relevant…

  • Wie gehe ich mit Neuinstallationen / Hardware Software um?
  • Wie gehe ich mit bestehenden Clients mit installierter Software um?
  • Wie begleite und unterstütze ich die Anwender in beiden Szenarien?

Wenn Sie bei der einen oder anderen Frage unsicher sind, zögern Sie nicht auf uns zuzukommen. Wie immer, unterstützen wir unsere Kunden bei der Suche nach einem geeigneten Weg. Sprechen Sie uns an!

NEUARBEITEN Extended

20.06.2018 - 9:00 - 18:30